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Home News - Archiv Archiv 2010 Sterne des Sports: Zweiter Platz für den SV Biberau

"Sterne des Sports" in Bronze

Zweiter Platz für den SV Biberau e.V. / Schirmherr Tim Tscharnke überreichte „Sterne des Sports in Bronze“ im Oberrathaussaal in Suhl

Grafik Sterne des SportsInitiiert durch den Deutschen Olympischen Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken werden bereits seit 2004 jährlich die „Sterne des Sports“ vergeben.
Wenn Ende Oktober 2010 der Wettbewerb „Sterne des Sports“ mit dem Landesausscheid Thüringen in die zweite Runde geht, ist das Rodelteam des SV EGS 48 e.V. mit dabei und vertritt die Region Südthüringen. Diese Qualifikation für den landesweiten Ausscheid hat der SV Biberau e.V. als Zweiter des Regionalausscheides knapp verpasst. 


Inzwischen hat sich der Wettbewerb zu einem gesellschaftspolitischen Event entwickelt, dessen alljährlicher Höhepunkt die Auszeichnung der „Sterne des Sports“ in Gold ist. Die Veranstaltung wird von höchster politischer Ebene begleitet: In den vergangenen Jahren haben Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bundessieger persönlich ausgezeichnet.

Für die Region Südthüringen riefen die Kreissportbünde Suhl, Hildburghausen und Schmalkalden-Meiningen gemeinsam mit der vr bank Südthüringen eG die Vereine der Region zum siebten Mal auf, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Und gestern Abend war im Oberrathaussaal in Suhl die große Siegerehrung auf regionaler Ebene.

Insgesamt bewarben sich in diesem Jahr 33 Vereine um die „Sterne des Sports“ in Südthüringen, 22 von ihnen kamen in die engere Auswahl. Sie hatten mit ihren Wettbewerbsbeiträgen gezeigt, dass sie auf vielfältige und teilweise innovative Art und Weise über den Sport hinaus wichtige gesellschaftliche Arbeit leisten. So ging auch keiner der Bewerber leer aus. Wer es nicht aufs Siegerpodest schaffte, durfte sich zumindest über einen Scheck für die Vereinsarbeit freuen.

Peter Neuhaus, Vorstand der vr bank Südthüringen, unterstrich noch einmal das Anliegen des Wettbewerbs. Es gehe darum, das Engagement der kleinen Vereine, die mit ihrer täglichen unermüdlichen Arbeit an der Basis wichtige Impulse setzen, in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit zu stellen. „In unserer Region, die durch den Spitzensport geprägt ist, müssen auch die Vereine, die die Basis für den Leistungsport legen, entsprechend gewürdigt werden“, sagte er im Gespräch.

Die verschiedenen Wettbewerbsbeiträge, die schwerpunktmäßig aus den Bereichen Kinder und Jugend, Familie, Senioren, aber auch Leistungsmotivation, Integration sowie Gesundheit und Prävention kamen, wurden im August von einer achtköpfigen Jury bewertet. Leicht fiel der Jury die Entscheidung nicht.

Der Sieger, das Rodelteam Suhl des SV EG Suhl 48 e.V.  bewarb sich in der Kategorie Kinder und Jugend. Die Präsentation zeigt das beeindruckende Engagement im Rahmen der Ferienfreizeit des Vereins. Die Kinder lernten eine ganz andere Facette der Gemeinsamkeit, weitab von Alltagsstress, Schule und Training kennen. Aus einer Zweckgemeinschaft wurde eine verschworene Gruppe. Kinder, die sich im Alltag teilweise nur tolerierten, lernten aufeinander zuzugehen und sich näher kennen zu lernen. Darüber hinaus haben sie erfahren: Wer fleißig lernt und ordentlich zum Training kommt, braucht ebenso Erholung.

Zur Preisverleihung war der Schirmherr des Wettbewerbs, Tim Tscharnke, mit herzlichem Beifall begrüßt worden. Er berichtete in einem Interview mit Moderator Peter Rüberg über seinen Weg zum Vize-Olympiasieger im Teamsprint Skilanglauf und seine Pläne für die Zukunft. Sein Verein, der SV Biberau e.V., belegte mit 725 Punkten hinter dem Rodelteam (840 Punkte) den zweiten Platz, der mit 750,00 Euro prämiert wurde. Der dritte Platz ging an den SV Eintracht Frankenhain e.V. mit 680 Punkten.

Der SV Biberau ist ein Verein mit 126 Mitgliedern. Neben drei weiteren Abteilungen ist die Sportart „Ski-Nordisch“ mit 74 Mitgliedern die größte und erfolgreichste Sportart im Verein. 46 Kinder und Jugendliche trainieren bis zu dreimal wöchentlich im Verein.
Neben Lust und Laune am Wintersport ist es für die Trainer eine besondere Herausforderung Leistungs- und Breitensport im Verein in Einklang zu bringen. Dies kann nur durch die vielen engagierten Helfer wie Eltern, Großeltern und Vereinsmitglieder umgesetzt werden. Aufgaben wie Transport, Wachsen der Ski, Organisation von Freizeitveranstaltungen und das Bewirtschaften der Sportanlagen sind wichtige ehrenamtliche Leistungen.
Um den Sportlern das nötige Equipment zur Verfügung zu stellen, bedarf es eines großen finanziellen Aufwands. Skier, Wachs und im Sommer Skiroller werden für das umfangreiche Training bereitgestellt und das trotz sehr günstiger Mitgliedsbeiträge. Auch untereinander helfen sich die Eltern bei der Materialausstattung ihrer Kinder. Skiroller überstehen so einige Trainingsjahrgänge.
Ziele wie Sportbegeisterung wecken, regelmäßige sinnvolle Freizeitgestaltung anbieten, Abbau von Bewegungsmangel, Teamgeist trotz „Einzelkämpfersport“ entwickeln, fördern von Leistungskadern und Delegierung von Sportlern an das Sportgymnasium in Oberhof können nur durch die sechs lizenzierten Trainer erreicht werden. Das Hauptziel bleibt trotzdem der „Spaß am Sport“.
Um den Nachwuchssportlern genügend Wettkampferlebnisse zu ermöglichen nehmen Trainer und Betreuer lange Wege und viel Zeit in Kauf. Im letzten Jahr starteten Sportler für den SV Biberau bei den Ranglistenwettkämpfen des Thüringer Skiverbandes sowie an regionalen Wettkämpfen wie Südthüringen-Cup und Landesjugendspielen. Insgesamt wurden 51 Wettkämpfe besucht. Das bedeutet für Helfer, z. B. Wachser 3-4 Stunden harte Arbeit am Wettkampfvortag und zwei Stunden vor dem Start eine nochmalige Prämarierung der Ski entsprechend der Wetterverhältnisse. Eine immens wichtige Leistung bei 20 – 25 Paar Ski.
„Wintersportler werden im Sommer gemacht!“ – Nach diesem Motto werden auch die Sommermonate organisiert. Gemeinsame Aktivitäten wie Zeltlager fördern den Zusammenhalt im Verein. Nebenbei wird auch noch trainiert, ohne dass der Spaß zu kurz kommt. Nach all den Waldläufen und Trainingseinheiten ist immer noch genügend Kraft für ein Fußballmatch vorhanden. Das alles fällt natürlich um Vieles leichter wenn die richtigen Vorbilder im Verein sind. Die Erfolge von Tim Tscharnke, Theresa Eichhorn, Tom & Christian Beetz geben einen wichtigen Motivationsschub. Der SV Biberau vermittelt mit viel Engagement Spaß am Sport, Spaß an der Bewegung und Spaß in der Gemeinschaft.

Aus dem Einzugsbereich des KSB Hildburghausen e.V. hatten sich zudem der SV 84 St Bernhard e.V., der SV Eintracht Rieth e.V. und der SV Werra 07 Hildburghausen e.V beworben. Sie wurden für ihre geleistete Arbeit mit jeweils 100 Euro bedacht.

Die drei Erstplatzierten Vereine 

 

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Broschüre "Leitfaden zum Vereinsrecht" hier erhältlich - Wer in einem Ver­ein aktiv mit­ar­bei­ten will, ist nicht nur auf ge­eig­ne­te Rah­men­be­din­gun­gen, son­dern auch auf gute In­for­ma­ti­on an­ge­wie­sen. Das Bundesministerium der Justiz hält auf seiner Internetseite eine interessante Publikation mit zahlreichen wichtigen Informationen zum Thema zum kostenlosen Download bereit. Zur Internetseite des Bundesministeriums der Justiz: <Klick>