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Auf Wegerich´s Spuren

Heute stellen wir euch wieder zwei weitere Kräuter aus unserer Natur vor – den Spitzwegerich und den Breitwegerich. Viele kennen sie und erkennen die Pflanzen auch auf der Wiese, aber habt ihr euch mal Gedanken gemacht, für was beides eigentlich gut ist?

Die Pflanzen werden auch als Könige der Wege bezeichnet, was sich aus dem Wortteil „Rich=König“ ableitet. Der Spitzwegerich wurde im Jahr 2014 sogar als Arzneipflanze des Jahres ausgezeichnet. Dies hat sich vor allem wegen seiner hervorragenden Heilwirkung auf die Atemwege und bei Wunden verdient. Ursprünglich kommt der Spitzwegerich aus Europa. Als die Europäer zur Kolonialzeit dann in andere Länder übersegelten, kam der Spitzwegerich mit und verbreitete sich somit auch schnell Übersee. Er hilft auch ausgezeichnet bei Stichen aufgrund seiner beruhigenden Wirkung auf der Haut. Man kann auch eine Salbe herstellen, hierzu gibt es zahlreiche Rezepte im Internet. Außerdem ist er eine sogenannte Zeigerpflanze, denn wo er wächst ist der Boden sehr nährstoffreich. Man kann die Blätter auch anders verwenden – nämlich als Spinatersatz gekocht oder roh als Salatbeigabe. Die Blätter müssen hier quer zu den Fasern geschnitten werden. Die Samen des Spitzwegerichs kann man herauslösen und roh essen oder auch trocknen und über das Müsli oder Salate streuen. Mit der Wurzel, welche von Oktober bis April geerntet wird, kann man zusammen mit anderem Gemüse ein leckeres Wurzelgemüse kochen.

Der Breitwegerich hat den lateinischen Namen Plantago (planta = Fußsohle), denn er erinnert ein wenig an unsere Fußsohle. Die Indianer nannten ihn schon „Fußstapfen des Mannes“, da er ebenfalls überall wuchs, wo die Europäer nach Amerika kamen. Auch er wird als Zeigerpflanze bezeichnet und deutet auf stark verdichteten Boden hin. Man kann den Breitwegerich auch wie einen Spinat zubereiten oder roh als Salat genießen. Ebenfalls lecker schmeckt er auf Brot. Die Blätter müssen quer zu den Fasern geschnitten werden. Die Blütenstiele eignen sich sehr gut als Gemüse und müssen ähnlich dem Spargel zubereitet werden. Die Samen haben sehr viele Proteine und eignen sich somit perfekt als Knabbersnack für unterwegs. Für den Winter kann man sie auch einfach vom Stiel abtrennen und trocknen. Die Wurzel kann ebenfalls in ein Wurzelgemüse gegeben werden. Der Breitwegerich heilt vor allem kranke oder müde Füße. Hierzu nimmt man ein Blatt und legt es in die Schuhsohle – perfekt bei Blasen während einer langen Wanderung. Bei Stichen kann man ihn auch zerreiben und auf die betroffene Hautstelle legen.

Beide Wegericharten sind also richtig tolle Pflanzen, welche komplett Verwendung finden. Es lohnt sich, sie zu suchen und zu genießen.

 

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- André Gide -

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